Bloß nicht nach draußen

Die Damen und Herren von College At Home haben sich einer altbekannten Frage angenommen und eine hübsche, wie auch interessante, Infografik dazu gebastelt.

You may have wondered: Could I actually live a somewhat functional life without ever leaving the house?

Wer auch immer das vorhaben mag: sieht gut aus!

     

Das bisschen Facebook


Facebook wird in Kürze die Marke von mittlerweile 1 Milliarde registrierten Nutzer/innen erreichen. Spätestens diese Zahl dürfte zeigen, dass es so langsam aber sicher nicht mehr um die Zahl der Neuanmeldungen gehen kann. Wie auch? Stattdessen verschiebt man den Fokus ein wenig und wird ganz einfach selbst zum Fokus. Mit den gestern vorgestellten Neuerungen haben sich einige Funktionen und Abläufe geändert. Facebook wird damit auch ganz offiziell zum Zentrum aller Tagesbeschäftigungen und führt kein halbes nebenherprokrastinationsleben mehr.

Mark Zuckerberg bezeichnet das so: “We are making it so you can connect to anything you want. Now you don’t have to like a book, you can just read a book, you don’t have to like a movie; you can just watch a movie.”

Es geht gar nicht mehr, im gegensatz zu Google+ und Twitter, darum, Nachrichten mit Freunden auszutauschen, sondern viel eher Stück für Stück dein Abbild der eigenen Lebensgeschichte online abzubilden. Klingt nach einem ziemlich ambitionierten Vorhaben und das ist es auch. Da das Internet (also das ausserhalb Facebooks) sich bereits ausgiebig über all die Neuerungen geäußert hat, folgt hier eine kleine Sammlung an Leseempfehlungen.

Und ganz wichtig:

Und was eigentlich das beste an der gesamten diesjährigen F8 Keynote war: Mark Zuckerberg hat sich zu Beginn einfach mal von Andy Samberg (Saturday Night Live, The Lonely Island) spielen lassen. Genau das sind die Dinge, die man als Jungmilliardär tun sollte:

     

Alles Ansichtssache


[via]

     

“Gulp” im Großformat


Auch wenn Nokia in Sachen Smartphones wohl ein wenig hinterher hinkt, so scheint es doch immer mehr in Mode zu kommen, wirklich tolle Kurzfilme mithilfe der Handykameras von besagtem finnischen Hersteller zu basteln. Und weil das allein nicht reicht, wurde auch gleich noch ein Weltrekord aufgestellt: “Gulp” ist der größte Stop-Motion-Film der Welt.

An einer Küste im beschaulichen South Wales wurden mehrere Nokia N8 Handys in luftiger Höhe angebracht um das übergroße Stop-Motion-Treiben auf mehr als 1000m² aufzunehmen. Und so schaut das wirklich gelungene Ergebnis aus:

Und wie sich das für eine solch aufwändige, ansehnliche Kampagne gehört, gibt es natürlich auch ein ebenso sehenswertes Making-Of:

Mehr dazu:

     

Google+ und Facebook – Ein Vergleich

Bei socialmedia-blog.de wurde gemeinsam mit cocomore eine sehr interessante Infografik mit dem Vergleich aller Features von Facebook und Google+ gebastelt:

     

Der Sound von Transformers


Auch in diesem Sommer gibt es wieder Transformers im Kino zu sehen. Der mittlerweile dritte Teil der Kinoreihe bietet natürlich auch jede Menge überproportionale Materialschlachten. 157 Minuten lang fliegt alles in die Luft und durch die Gegend, wasauch nur annähernd dafür irgendwie prädestiniert sein könnte und sieht dabei dementsprechend atemberaubend aus. Aber was wäre der zerstörerische Augenschmaus ohne die passende Soundkulisse dazu?

In der folgenden kurzen Doku wird gezeigt auf welche Art und Weise die Geräusche für den Film aufgenommen wurden. Verzerrte E-Gitarren, Silversterraketen, Trockeneis auf einer Stahlplanke und schon klingt es nach einer waschechten Alieninvasion. Äusserst interessant!

     

The Internet of Things

Sie mögen einem da direkt als erstes in den Sinn kommen, aber mittlerweile sind natürlich weit mehr Gerätetypen als Computer und Mobiltelefone mit dem Internet verbunden. Mit fortschreitenden Innovationen finden immer mehr Dinge ihre Verbindung zum Netz. So wurde bereits 2008 diesbezüglich eine erstaunliche Marke durchbrochen: Es gab erstmals mehr Geräte mit Internetverbindung, als Menschen auf der Welt. Richtig, mehr Geräte im Netz, als Menschen, die sie gleichzeitig bedienen könnten.

Das Telekommunikationsunternehmen Cisco hat diesbezüglich hat ein paar interessante Fakten zusammen getragen und lässt ein wenig in die Zukunft blicken. Der Trend geht schließlich auch weiterhin dahin, dass nicht nur mehr Menschen, sondern noch viel mehr Geräte Zugriff zum Internet bekommen. Die folgende Infografik von Cisco zeigt mit ein paar interessanten Punkten, wohin wir uns da wohl in Zukunft bewegen:

via

     

30 Tage ausprobieren

Wer womöglich gerade auch viel lieber Sommerferien hätte und einem uninspieriertem Montag erliegt … hier ein Tipp! Matt Cutts befand sich nämlich in einer ähnlichen Situation und das nicht nur Montags. Er war uninspiriert, gelangweilt und hatte Lust auf Neues. Nur was?

In seiner Dokuserie “30 Days” schlüpft Morgan Spurlock (bekannt aus “Supersize Me”) für 30 Tage in eine Rolle oder bestimmte Situation und berichtet darüber. Für Matt Cutts war das die perfekte Inspiration. Idee! Einfach mal 30 Tage lang etwas Neues ausprobieren.

Hier sein kurzer, sehr inspirierender und motiverender Vortrag über seinen Geistesblitz und seine Erfahrungen damit:

     

Eine Tour durch die Fabrik von Willy Wonka


Wer schon immer mal eine kleine Tour durch die Schokoladenfabrik von Willy Wonka machen wollte, kann das jetzt tun. Auf dem offiziellen Wonka YouTube Channel (von Nestlé) wurde ein interaktives Video eingerichtet. Man kann sich dort zu 360° umschauen und das ein oder andere kleine Rätsel lösen. Blöd ist nur, dass man absolut gar nichts von Schokolade, Fudge und Karamell abbekommt, egal wie gut man die Rätsel löst.

» Los gehts!

Zugegebenermaßen täuscht die wunderbare Tatsache, dass sich hier alles um Süßigkeiten dreht, ein wenig darüber hinweg, dass die Inhalte und Interaktivitätsmöglichkeiten dann gar nicht mal soooo toll sind. Allerdings ist es eine sehr nette Idee, einem YouTube Channel ein sehenswertes Extra zu verpassen.

     

Twitter zu Gast im Weißen Haus


Wie herrlich entspannt und unterhaltsam zugleich sich Social Media und Politik vertragen können, wurde kürzlich in Washington gezeigt. Während es hierzulande zur politischen Chefsache gemacht werden soll, “Facebook Parties” zu verbieten, wurde in den USA dazu eingeladen, Präsident Barack Obama per Twitter auszufragen.

Das Prinzip beim ersten Mal von “Twitter presents Townhall @ The White House” war einfach: Jeder Twitter-User durfte mitmachen. Die Fragen wurden einfach per tweet mit dem Hashtag #AskObama gestellt. Mit Hilfe von Journalisten, hauseigenen Tools von Twitter und dem Partner Mass Relevance wurden die jeweils populärsten und relevantesten Fragen aus den tausenden Einreichungen herausgesucht.

Hier eine Aufzeichnung der gesamten Veranstaltung. (Sehr schön istdabei auch zusehen, wie Twitter-Mitgründer Jack Dorsey als Moderator stets versucht jegliche Etikette einzuhalten. Jetzt hinsetzen?Nein, ja, halt, jetzt!)

Mehr dazu: